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Damit die Lampen nicht ausgehen
Damit die Lampen nicht ausgehen
Creditreform Magazin, 09.08.2010
Der Unternehmer Bertold Krieger über die Vorteile einer Kreditversicherung.
Montagnachmittag. Anruf bei Herrn Krieger von der Licht-Konzept GmbH in March bei Freiburg. Er hat auf sein Handy umgestellt. "Meine Stärke ist der Vertrieb", sagt er. Das merkt man. Sein erst im Juli 2009 gegründeter 2-Mann-Betrieb ist jederzeit erreichbar. Der 44-Jährige hat sich auf maßgeschneiderte Beleuchtungskonzepte spezialisiert. Aber auch Serienlampen sind im Angebot. Um seine Kunden - Elektroplaner und Architekten - zufriedenzustellen, nimmt der "Krieger des Lichts" 12- bis 14-Stunden-Tage in Kauf. Seine Devise: Ärmel hoch krempeln und Gas geben. "Du bist doch verrückt", musste Krieger sich von Freunden und Bekannten anhören, die seine Unternehmensgründung auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise von vorneherein zum Scheitern verurteilten. Doch es kam anders: "Die ersten sechs Monate liefen bombig." Im Januar und Februar dann eine Delle. Wetterbedingt. "Aber jetzt bin ich voll und ganz zufrieden"", schwärmt Krieger. Er ist Berufsoptimist. Doch dass er nachts, wie er sagt, gut schlafen kann, hängt auch mit einem ganz nüchternen Thema zusammen: seiner Kreditversicherung.
Herr Krieger, was hat Sie dazu bewogen, über eine Kreditversicherung nachzudenken?
Ich wollte das schon in dem Betrieb umsetzen, in dem ich die letzten Jahre als Angestellter beschäftigt war. Aber mein Chef hielt das für unnötig. Man kenne doch seine Kunden. Dabei bin ich in den vielen Jahren nicht selten dem Geld hinterhergelaufen.
Diese Zeit hätte ich besser für den Vertrieb genutzt. In meinen Gründungsplänen war die Kreditversi-cherung daher von Anfang ein Thema. Unternehmen können ja schließlich schnell zahlungsunfähig werden, ohne dass man die Anzeichen dafür vorher erkennt.
Was hat Sie speziell auf die Crefo WKV gebracht?
Creditreform ist in Freiburg einfach ein Begriff. Also lag es nahe, sich dort auch über die Möglichkeiten einer Kreditversicherung zu erkundigen. Und das Angebot hat mich auf Anhieb über-zeugt. Für 120 Euro im Monat bin ich sicher, dass sich die ganze Energie, die ich in mein Unternehmen stecke, auch wirklich lohnt. Und die Police ist unproblematisch, man kann alles schnell über das Internet regeln. Alles andere wäre für mich organisatorisch nicht machbar.
Hat sich die Kreditversicherung schon ausgezahlt?
Ja, bei zwei neuen Kunden riet mir Atradius davon ab, ein Zahlungsziel zu gewähren. Ich habe dann nur gegen Vorkasse geliefert. Und tatsächlich, wenn ich auf den Forderungen für diese beiden sitzen geblieben wäre, wären bei mir buchstäblich die Lampen ausgegangen.
Sie nutzen die Kreditversicherung also als outgesourctes Risikomanagement?
Ja, ganz klar. Ich muss mich um's Geschäft kümmern. Die Risiken müssen andere im Blick behalten. 90 Prozent meiner Kunden kommen aus dem Elektrogroßhandel. Da mache ich mir eigentlich weniger Sorgen. Aber der Rest sind Absatzmittler und Kleinbetriebe. Die kann ich wirklich kaum einschätzen. Da verlasse ich mich komplett auf Atradius und Creditreform.
Halten Sie eine Beeinträchtigung Ihrer Kundenbeziehungen für möglich? Schließlich setzen Sie mit der Kreditversicherung ja auf das Prinzip "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser..."?
Nein. Auf eine ehrliche Leistung muss die vereinbarte Zahlung folgen. Anständige Geschäftsleute haben damit kein Problem. Und nur solche möchte ich zu meinen Kunden zählen.
Wie erklären Sie sich, dass Ihr Start-up inmitten der Wirtschaftskrise so gut läuft?
Viel Neugeschäft läuft über Mund-zu-Mund-Propaganda. Sicher haben auch die Konjunkturpakete in meinem Bereich etwas gebracht. Aber mein großer Vorteil ist, dass mein Betrieb zwar klein, dafür aber auch entsprechend wendig ist. Das schätzen die Kunden.
Herr Krieger, wir danken Ihnen für das Gespräch.
Über "Crefo WKV+"
"Crefo WKV+" ist die gemeinsame Warenkreditversicherung von Creditreform und Atradius zur Absicherung des gesamten Forderungsbestandes von kleinen und mittleren Unternehmen. Das Produkt kombiniert die Kernkompetenzen von Creditreform und Atradius und ist konzipiert für Betriebe mit einem Jahresumsatz bis zu 10 Millionen Euro, die Mitglied bei Creditreform sind.
Liegt eine positive Wirtschaftsauskunft für ein zu belieferndes Unternehmen vor, muss zur Absicherung von Forderungen bis 20.000 Euro keine gesonderte Deckungsentscheidung (Kreditlimit) bei Atradius eingeholt werden und auch bei Risiken, die über der Anbietungshöchstgrenze liegen, ist das Prozedere einfach und un-kompliziert.
Schon bei Zahlungsverzug zahlt Atradius 90 Prozent der ausstehenden Rechnung. Optional kann der Schutz auch auf Forderungen gegenüber Privatpersonen ausgedehnt werden. Zusätzlich profitieren die Mittelständler von den Bonitätsauskünften und Inkassodienstleistungen von Creditreform vor Ort.
Risiken, die über der Anbietungshöchstgrenze liegen, ist das Prozedere einfach und unkompliziert.
Schon bei Zahlungsverzug zahlt Atradius 90 Prozent der ausstehenden Rechnung. Optional kann der Schutz auch auf Forderungen gegenüber Privatpersonen ausgedehnt werden. Zusätzlich profitieren die Mittelständler von den Bonitätsauskünften und Inkassodienstleistungen von Creditreform vor Ort.

Bertold Krieger, Geschäftsführer der Licht-Konzept GmbH
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