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Branchenrating: Wissen, woher der Wind weht!
Branchenrating: Wissen, woher der Wind weht!
Informationen zu über 1.400 Branchen in Deutschland!
Das Creditreform Branchenrating kann zur Positionsbestimmung für das eigene Unternehmen oder zur Analyse des Kundenportfolios eingesetzt werden.
Für die Positionsbestimmung eines Unternehmens innerhalb einer Branche und damit auch innerhalb eines Portfolios sind Analysen des Marktumfeldes und der Wettbewerber notwendig. Dabei ist die Vergleichbarkeit der Unternehmen innerhalb einer Branche ein wichtiger Aspekt. Nur so lassen sich Stärken und Schwächen frühzeitig erkennen und Maßnahmen einleiten. An solche Informationen zu gelangen, ist jedoch nicht so einfach. Je tiefer und detaillierter die Branchenaufteilung ist, desto informativer werden die Strukturdaten
einer Branche. Der Maschinenbau zum Beispiel ist in sieben Unterbranchen aufgeteilt, die in sich jeweils unterschiedlich strukturiert sind.
Vor allem bei einem geplanten Markteintritt oder Ausbau des Marktanteils ist es für Unternehmen sinnvoll, die Branchenstrukturen im Vorfeld zu kennen. Umfragen jedoch zeigen, dass viele Manager nicht genau wissen, welche Risiken und Potenziale innerhalb ihrer Branche existieren. Auch Kenntnisse darüber, wie das eigene Unternehmen im Vergleich zur Branche oder zur Gesamtwirtschaft dasteht, sind meist nur rudimentär vorhanden und stammen aus Vergleichen der eigenen Bilanzkennzahlen mit denen der Konkurrenz.
Detaillierte Analysen können sich meist nur große Unternehmen leisten. So agieren gerade kleinere Firmen regelrecht im Blindflug. Auch wenn man in vielen Fällen ein Ziel definiert hat, fehlen jedoch die geeigneten Kontrollmechanismen, um die eigene Richtung auch überprüfen zu können. In Strategiepapieren wird daher häufig auf Benchmarks in Form von Finanzkennzahlen zurückgegriffen. Nur stammen diese leider nicht selten aus längst überholten Fachbüchern.
Vor allem im Bereich des Mittelstandes und bei sehr jungen Unternehmen ist die Grundlage für eine zielführende Analyse, also ein valider, aktueller und umfangreicher Datenstand, oft gar nicht vorhanden. Um eine Lösung zu finden, wenden sich kleine und mittelständische Unternehmen daher oft an Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Dort sind die entsprechenden Informationen aber meist nur zu den Dach-Branchen verfügbar.
Doch mit diesen Informationen lassen sich keine schnell spürbaren Erfolge erzielen, wie etwa das Gewinnen neuer Kunden oder eine deutliche Steigerung des Umsatzes in kurzer Zeit. Die Analysen zeigen lediglich, wer innerhalb der Branche wie stark ist und wo sich das eigene Unternehmen im Vergleich zu Wettbewerbern befindet. Branchenreports sind also so etwas wie GPS-Geräte für die Wirtschaft – sie bestimmen die eigene Position. Wie gewinnbringend das langfristig ist, wird oft nicht erkannt.
Zugleich können Branchenratings als Instrument der Portfoliobewertung genutzt werden. Portfolien von Debitoren oder Kreditoren können dadurch geprägt sein, dass beide Gruppen in den unterschiedlichsten Branchen agieren. Ist das Risiko daher auch unterschiedlich? Sollten Unternehmen nach Branchenherkunft beurteilt werden? Antworten auf diese Fragen sind Geschmackssache und fallen unterschiedlich aus. Einerseits wird der Standpunkt vertreten, dass Unternehmen eines Portfolios untereinander vergleichbar sind
und daher auch der gleiche Ansatz zur Risikomessung gewählt werden sollte. Andererseits ist es betriebswirtschaftlich überflüssig, etwa ein Handelsunternehmen mit einem produzierenden Unternehmen auf Basis gleicher Bilanzvariablen zu vergleichen, nur weil beide Unternehmen in einem Portfolio gelistet sind. Branchenspezifische Variablen sollten herangezogen werden, um sich einen differenzierten Überblick über die Unternehmen eines Portfolios zu verschaffen.
Das Branchenrating liefert Informationen zur jeweiligen Branchenstruktur und
zeigt einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Lage der Branche und die
wahrscheinlichste Entwicklung.
Die wirtschaftliche Lage wird anhand der Bilanzinformationen und durch den
Creditreform Bonitätsindex dargestellt. Des Weiteren wird im Branchenrating der
Fokus auf Ausfallrisiken und Zahlungsverhalten der Unternehmen des jeweiligen
Wirtschaftszweiges gerichtet. Die Paralleldarstellung der Gesamtwirtschaft
ermöglicht vergleichende Analysen und Bewertungen.
 Abbildung: Branchenbewertung anhand von
Bilanzkennzahlen und Übersicht der Ratingverteilung (zum Vergrößern bitte
auf die Grafik klicken)
Branchenstruktur, Bonitätsindex und Insolvenzanalyse der jeweiligen Branche
stützen sich auf Informationen der Creditreform Wirtschaftsdatenbank. Die
Wirtschaftsdatenbank umfasst zurzeit Informationen zu ca. 4 Millionen
wirtschaftsaktiven Unternehmen. Zur Bewertung der wirtschaftlichen Lage fließen
branchenbezogene Jahresabschlussinformationen in die Analyse ein. Diese stammen
aus der Creditreform Bilanzdatenbank.
Das Zahlungsverhalten der Unternehmen wird mit Hilfe eines Datenpools
ermittelt, der über 70 Millionen Zahlungsinformationen zu mehr als 1,5 Millionen
Unternehmen verfügt. Die sehr aktuelle Datenbasis wird jeweils am 31.12. des
Vorjahres erhoben.
Das Branchenrating der Creditreform Rating AG ermöglicht es Interessenten,
die aktuellen und zukünftigen Chancen bzw. Risiken innerhalb eines
Wirtschaftszweiges mit in die Gesamtbeurteilung von Unternehmen einzubeziehen.
Die Brancheneinteilung orientiert sich an der üblichen Einteilung der
Wirtschaftszweige in Deutschland. Somit deckt das Branchenrating die gesamte
deutsche Volkswirtschaft ab.
Interessieren Sie sich für diese Analyse oder haben Sie Fragen zum Thema?
Roland Reiser
Creditreform Rating AG
Hellersbergstr. 11
41460 Neuss
Tel.: 02131 / 109-3471
E-Mail: r.reiser@creditreform-rating.de
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