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Dienstleister der Informationsgesellschaft: Auslandsengagement vorwiegend in Europa
Dienstleister der Informationsgesellschaft: Unternehmen konzentrieren ihr Engagement im Ausland vornehmlich auf Europa
Ergebnisse der Konjunkturumfrage des Verbandes der Vereine Creditreform und des ZEW im Wirtschaftszweig "Dienstleister der Informationsgesellschaft"
Neuss / Mannheim, 25.07.2011
Rund 39 Prozent der Unternehmen des Wirtschaftszweigs Dienstleister der Informationsgesellschaft sind im Ausland aktiv und setzen ihre Produkte und Dienstleistungen in verschiedenen Regionen weltweit ab. Dies eröffnet ihnen zusätzliche Absatzchancen und erhöht ihre Wettbewerbsfähigkeit. Bei ihren Auslandsaktivitäten konzentrieren sich die Unternehmen hauptsächlich auf Europa (siehe Grafik am Ende der Pressemitteilung). Dies ist das Ergebnis einer Umfrage bei den Dienstleistern der Informationsgesellschaft,
die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim im Juni 2011 in Zusammenarbeit mit Creditreform, Neuss, durchgeführt hat (Einzelheiten zur Umfrage am Ende der Pressemitteilung).
Zu den Unternehmen des Wirtschaftszweigs Dienstleister der Informationsgesellschaft gehören IKT-Dienstleister (Unternehmen der Branchen Software und IT-Dienste, IKT-Fachhandel sowie Telekommunikationsdienste) und wissensintensive Dienstleister (Unternehmen der Branchen Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung, Architekturbüros, technische Beratung und Planung, Forschung und Entwicklung sowie Werbung).
„Die interessantesten Märkte für die Dienstleister der Informationsgesellschaft sind Österreich und die Schweiz, also das deutschsprachige Ausland. Hier sind rund 79 Prozent der international aktiven Unternehmen des Wirtschaftszweigs tätig“, erklärt Miruna Sarbu, Wissenschaftlerin am ZEW. Auf Platz zwei folgen die restlichen Länder Westeuropas, in denen 65 Prozent der Unternehmen aktiv sind. Immerhin rund 39 Prozent der auslandsaktiven Dienstleister der Informationsgesellschaft sind auch in den osteuropäischen
EU-Ländern vertreten, während Nordamerika beim Auslandsengagement mit 25 Prozent der Unternehmen an vierter Stelle steht. In China und Indien schließlich sind 20 Prozent der im Ausland engagierten Dienstleister der Informationsgesellschaft aktiv und in allen anderen Ländern zusammen – außer den vorab bereits genannten – rund 15 Prozent.
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Ihre Ansprechpartner beim ZEW
ZEW - Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
Frau Miruna Sarbu
Forschungsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologien
L 7, 1
68161 Mannheim
Tel.: 06 21 / 12 35-334
Fax: 06 21 / 12 35-333
sarbu@zew.de
www.zew.de
Das ZEW wurde im Jahr 1991 in einer gemeinsamen Initiative der baden-württembergischen Landesregierung, der
Landeskreditbank Baden-Württemberg und der Universität Mannheim gegründet. Die Forschungsausrichtung liegt im
einzelwirtschaftlichen Bereich, der Branchenanalyse und der Ökonometrie. Rund 80 Wissenschaftler sind am ZEW in den
Forschungsbereichen Internationale Finanzmärkte, Arbeitsmärkte, Industrieökonomik, Unternehmensbesteuerung und
Umweltökonomik tätig.
Die Forschungsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologien beschäftigt sich mit den Auswirkungen
moderner Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Wirtschaft. Den Schwerpunkt der Analysen bilden dabei
industrie- und arbeitsmarktökonomische Fragestellungen.
Ausführliche Informationen zur Entwicklung und Berechnung finden Sie hier:
ZEW-Dokumentation Nr. 03-09 (PDF)
Einen Überblick über die ZEW/Creditreform Konjunkturumfrage finden Sie hier.
Allgemeine methodische Hinweise (PDF)
Angewandtes Hochrechnungsverfahren (PDF)
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